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Besserer Zugang zu relevanten und verständlichen Informationen über Nanomaterialien sowohl für europäische Bürger als auch für Experten. Das ist das Hauptziel einer am 7. Dezember 2016 unterzeichneten Vereinbarung zwischen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und der Europäischen Kommission über ein EU Observatorium Nanomaterialien (EU-ON).

 

Die Informationsquellen für das Observatorium werden Daten beinhalten, die durch verschiedene EU-Rechtsvorschriften zur Regelung der sicheren Verwendung von Nanomaterialien (z. B. REACH, Biozide, Kosmetika) erstellt wurden sowie auch Daten aus nationalen Verzeichnissen, Forschungsprojekten und Marktstudien. Diese Vorgehensweise schafft dadurch einen Mehrwert nicht nur für europäische Bürger, sondern auch für Entscheidungsträgern, Industrie, NGOs und Arbeitnehmer. In ihrer ersten Phase des Observatoriums werden nur bereits verfügbare Informationen gesammelt und keine neuen Daten generiert.

 

Das EU Observatorium Nanomaterialien soll in drei Phasen entwickelt werden. ECHA bereitet aktuell die erste Phase vor, die sich mit den Themen Definition bzw. Beschreibung von Nanomaterialien und deren Anwendungen beschäftigt. Darüber hinaus werden auch Fragen der Sicherheit adressiert und Verlinkungen zu Forschungsprojekten geschaffen. Die erste Phase wird im Sommer 2017 online gehen. Spätere Phasen umfassen Suchfunktionalitäten und detailliertere Produktinformationen.

 

 

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