Der Ausschuss für Biozid Produkte (BPC) der Europäischen Chemikalien Agentur (ECHA) hat im Rahmen seiner Oktober Sitzung drei Zulassungen und eine Nicht-Zulassung von Wirkstoff-Produkt Kombinationen unterstützt, darunter auch die erste Stellungnahme des Komitees zu einem Nanomaterial. Der Ausschuss BPC hat dabei die Zulassung von pyrogenem, synthetischem amorphem Siliziumdioxid in Nanoform zur Verwendung in Insektiziden, Akariziden und Produkten zur Bekämpfung anderer Arthropoden (Produkttyp 18) angenommen.

 

Der Beschluss des Ausschusses beruht dabei auf nanoskaligem, synthetischem amorphem Siliziumdioxid, welches bereits nach der Biozid-Produktrichtlinie (BPD) zugelassen ist, so der Ausschussvorsitzenden Erik van de Plassche. „Die Hauptaufgabe des BPCs bestand darin, die Referenzstrukturmerkmale zu finden, die eine Nanoform von einer anderen unterscheiden". Zukünftig wird der Ausschuss bei der Bewertung weitere Nanomaterialien auf die erwarteten Änderungen in den Anlagen der REACH Verordnung zurückgreifen, da hier auch die Nanoform berücksichtigt wird.

 

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