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Bis heute gibt es – bis auf wenige Ausnahmen – keine Anpassungen von Stoffgesetzgebungen an Nanomaterialien. Dadurch können potenzielle spezifische Umweltrisiken nicht zureichend abgebildet und bewertet werden. Schwerpunkt der Veröffentlichung ist daher die Darstellung der notwendigen Weiterentwicklung der Chemikalienregulierung für Nanomaterialien mit Bezug auf die Umwelt aus Sicht des UBA.

 

Das UBA empfiehlt die Anpassung der Regelungen der Chemikaliensicherheit und der dazugehörigen Bewertungsinstrumente an die Besonderheiten von Nanomaterialien. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Nanomaterialien haben ganz spezielle Eigenschaften. Bis heute gibt es, bis auf wenige Ausnahmen, keine Anpassungen der Stoffgesetzgebungen an Nanomaterialien. Diese brauchen wir aber, um die potentiellen Umweltrisiken abzubilden und bewerten zu können. Nur so können geeignete Maßnahmen zur Minimierung von Risiken getroffen werden." Zusätzlich müssen die Grundlagen für eine solche Bewertung weiterentwickelt und angepasst werden. Nanomaterialien müssen in den verschiedenen Regulierungen einheitlich definiert sein, um Rechtsunsicherheit und Widersprüchen zu begegnen.

 

Anpassungsbedarf sieht das UBA bei der bestehenden Regelung für Chemikalien (REACH), bei den Verordnungen zu Biozid- und Pflanzenschutzmitteln sowie den Richtlinien für Tier- und Humanarzneimitteln. Zwar decken diese Regelungen Nanomaterialien prinzipiell ab, sie sind für Stoffe im Größenbereich von 1-100nm jedoch unzureichend ausgestaltet.

 

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