UBA Bericht 05/2016

Das Umweltbundesamt (UBA) hat kürzlich eine Zusammenstellung der Ergebnisse der OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN) zu nanoskaligem Titandioxid veröffentlicht. Der Bericht stellt die Ergebnisse des Sponsorship Programms zur Ökotoxikologie und zum Umweltverhalten von nanoskaligem Titandioxid zusammen, welche hauptverantwortlich von Deutschland und Frankreich erhoben wurden.

 

Das Sponsorship Programm ist das zentrale Testprogramm der 2007 gegründeten OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials (WPMN). Diese wurde ins Leben gerufen, um einen zwischen den Mitgliedsstaaten koordinierten Ansatz zu Sicherheitsfragen (z.B. die Anwendbarkeit von OECD Prüfrichtlinien) für technisch hergestellte Nanomaterialien zu ermöglichen. An der WPMN sind neben 30 OECD-Mitgliedsstaaten auch die Europäische Kommission, BIAC und verschiedene andere Nichtregierungsorganisationen beteiligt.

Die Idee des OECD Sponsorship Programms war es, Daten zu ausgewählten und präzise beschriebenen, technisch hergestellten Nanomaterialien zusammen zu tragen. Auf diese Weise erhielt man Informationen zu physikalisch-chemischen Eigenschaften und Verhalten und Effekten auf Mensch und Umwelt. Deutschland war in diesem Prozess zusammen mit Frankreich hauptverantwortlich für die Datenerhebung zu nanoskaligem Titandioxid. Die in diesem Bericht aufgeführten Daten sind dem Dossier der OECD WPMN zu nanoskaligem Titandioxid entnommen und fasst dessen Ergebnisse zur Ökotoxikologie und zum Umweltverhalten von nanoskaligem Titandioxid zusammen.

 

UBA-Bericht

Dr. Kathrin Schwirn, Dr. Doris Völker (Mai 2016). Zusammenstellung der Ergebnisse des Sponsorship Programms zu nanoskaligem Titandioxid der OECD Working Party on Manufactured Nanomaterials. Texte | 45/2016, Umweltbundesamt, ISSN 1862-4804. http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/zusammenstellung-der-ergebnisse-des-sponsorship

 

 

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