Ausgabe 10/2015 Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft

 

Die Oktober-Ausgabe 2015 der Zeitschrift „Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft" beinhaltet einen Artikel zum Thema „Governance zur Beurteilung der Gefährdung durch Nanomaterial am Arbeitsplatz". Verfasst wurde dieser Beitrag von Christian Schumacher (IFA), dem DaNa-Experten Prof. Dr. Harald Krug (Empa) und Dr. Rüdiger Pipke (BAuA) als Nachtrag zum 9. Internationalen Nano-Behördendialog, einer jährlich stattfindenden Veranstaltung zu Governance von Nanomaterialien.

 

Unter dem Begriff „Governance von Nanomaterialien" verstehen die Autoren - in Bezug auf den Inhalt des Artikels - das Regelungs- und Steuerungssystem, das bei Tätigkeiten mit Nanomaterial anzuwenden ist, um solche Tätigkeiten sicher zu machen. Die Autoren präsentieren eine Strategie, um Risikokommunikation entsprechend der Qualifikation der einzelnen Rollen implementieren zu können. Die Strategie hat zum Ziel, Unternehmen, Wissenschaftler/innen und Regulatoren einzubeziehen und Beschäftigte zielgruppengerecht anzusprechen.

 

 

Für die Bewertung einer möglichen Exposition bei Tätigkeiten mit Nanomaterial sieht die IFA-Strategie insgesamt sechs Stufen vor, bei denen auch das DGUV Nano-Portal „Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien" genutzt werden kann:

Stufe 1: Verdacht auf Nanoskaligkeit erhärten
Stufe 2: Anhaltspunkte zum Vorkommen freier nano- und ultrafeiner Partikel verifizieren
Stufe 3: Anhaltspunkte zum Gefährdungspotential bewerten
Stufe 4: Anhaltspunkte zur qualitativen Abschätzung der Exposition bewerten
Stufe 5: Anhaltspunkte für eine semi-quantitative Abschätzung der Exposition bewerten
Stufe 6: Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen bewerten

 

 

 

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